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Projekt "Spirellibande" gefährdet

13.09.2017 14:58

AWO-Projektleiterin Franziska Löffler nutzte ihr Rederecht in der gestrigen Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, um zu erklären, dass das kostenlose Frühstück von über 350 Kindern in Gefahr ist.


Die Stadtverordneten hatten Ende vergangenen Jahres beschlossen, Geld für die Frühstücksversorgung an Potsdamer Schulen zur Verfügung zu stellen. Damit dachten wir, würden auch Struktur und Erfahrung der seit nunmehr zehn Jahren bestehenden und mit Spenden finanzierten "Spirellibande" übernommen. Fehlanzeige. Stattdessen baute die Stadt ein Parallel-Projekt mit fünf anderen Schulen auf und stattete nur dieses mit finanziellen Mitteln aus. In der Öffentlichkeit allerdings wurde das anders wahrgenommen. Viele denken, die Stadt Potsdam macht jetzt auch "Spirelli". Das merken wir an dramatisch rückläufigen Spendeneinnahmen. Der Erfolg der Spirellibande ist aber von Spenden abhängig, sagte die Projektleiterin.
Langfristig sei es auch nicht sinnvoll, zwei Projekte mit demselben Ziel, aber unterschiedlichen Finanzierungen nebeneinander bestehen zu lassen, gab Franziska Löffler abschließend den Stadtverordneten zu bedenken.

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